Rhabarber, Rhabarber ohne Wenn und Aber?

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Es ist Rhabarber Saison! Jeder kennt diese tollen rötlichen Stangen, insbesondere beliebt auf Streuselkuchen, Kompott oder neuerdings auch als Trendgetränk Rhabarbersaft Schorle.

Aber wusstet ihr auch schon die folgenden Dinge über Rhabarber?

  1. Zuallererst, Rhabarber ist gar kein Obst, sondern es zählt botanisch gesehen zu den Staudengewächsen und ist ein Gemüse.
  2. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet Rhabarber so viel wie „Wurzel der Barbaren“ und geht auf seine Herkunft zurück. Vor etwa 5000 Jahren kannten die Chinesen in Tibet schon die gesundheitsfördernde Wirkung von Rhabarber und stellten aus den Wurzeln ein Pulver her, das gegen Darmträgheit und auch gegen die Pest eingesetzt wurde.
  3. Rhabarber enthält viel Vitamin K, Kalzium und Kalium, was gut für die Muskeln, Knochen und das Nervensystem sind. Rhabarber enthält auch viele Ballaststoffe und Vitamin C und ist für die Senkung des Blutcholesterinspiegels und als Heilmittel gegen Durchfall bekannt.
  4. Wegen der blutreinigenden und entschlackenden Wirkung eignet sich Rhabarber besonders für einen Frühjahrsputz des Körpers.
  5. Rhabarber hat sehr wenig Kalorien und ist ein super Gemüse zum abnehmen. In 100 g Rhabarber stecken in etwa nur 21 kcal.
  6. Rhabarber sollte nicht roh gegessen werden, da die Oxalsäure den Zahnschmelz angreift und auch im Organismus dem Körper Calcium entzieht. Einfach kurz für ein paar Minuten aufkochen und am Besten das Kochwasser wegkippen.
  7. Die Blätter des Rhabarber sind giftig – bitte nicht mitessen und auch nicht für einen Smoothie verwenden!
  8. Rhabarber sollte man nicht in Aluminiumkochtöpfen kochen, da die Säure das Metall löst.
  9. Menschen, die unter Gicht, Rheuma, Nierensteinen oder Arthritis leiden, sollten besser keinen Rhabarber essen.
  10. Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren-Bart-Barbier-Bier-Bar-Bärbel…. ein Zungenbrecher für den Abschluss

Kleiner Tipp: Probier doch mal den Rhabarber-Holunder Smoothie.

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