The secret Power of Cinnamon

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Für viele Menschen ist Zimt nur ein reiner Geschmacksverstärker, der besonders zur Weihnachtszeit intensiv eingesetzt wird. Dabei kann Zimt noch viel mehr, als nur weihnachtliche Stimmung verbreiten oder vielleicht noch den Cappuccino versüssen. Es ist ein völlig unterschätztes Heilmittel, was irgendwie in Vergessenheit geraten ist.

Zimt spielt in der obersten Liga mit, wenn es um Heilwirkungen geht und wurde zurecht einst auch als wertvoller als Gold angesehen. Warum? Zimt wird u.a. nachgesagt, dass es eine desinfizierende und krampflösende, sowie beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung hat. Von daher kein Wunder, dass es früher viel bei bakteriellen Beschwerden eingesetzt wurde, ob nun bei Magen-Darm-Effekten oder Fusspilz.

Aber das ist erst der Anfang. Zimt enthält einen ungemein hohen Anteil an Antioxidantien. Tatsächlich gehört Zimt zu den sieben stärksten antioxidativen Lebensmitteln der Welt. Antioxidantien beschützen uns vor den Auswirkungen freier Radikale. Sie verhindern und bekämpfen damit gleichzeitig chronische Krankheiten, wie Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes. Regelmässige Einnahme daher empfohlen.

Zimt hilft beim Abnehmen

Zimt hilft aber auch beim Abnehmen. Es hat die Eigenschaft den Blutzucker zu regulieren, was wiederum dazu führt, dass weniger Fett eingelagert wird. Bei einem hohem Blutzuckerspiegel wird es sonst gerne auch gespeichert. Zimt regt gleichzeitig den Stoffwechsel an und beeinflusst die Verstoffwechselung vom Zucker positiv. Es wird verhindert, dass Zucker in Fett umgewandelt wird. Zimt in Kombination mit Zucker sorgt sogar dafür, dass der Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigt. Vorhandene Fettpölsterchen können so besser abgebaut und neue Pölsterchen vermieden werden. Gleichzeitig wird das Sättigungsgefühl gesteigert und Heißhungerattacken vermieden. Absolute win-win Situation.

Faszinierend ist aber auch, dass Zimt eine ganze Menge verdauungsfördernder Ballaststoffe in sich trägt und damit auch unserer Verdauung gut tut. Auf Grund seiner desinfizierenden Wirkung tötet es schädliche Bakterien im Verdauungssystem und kann Magen-Darm-Infektionen heilen.

Nun erinnern sich vielleicht einige noch daran, dass es vor vielen Jahren einen grossen Aufschrei um Zimt gab. Hierbei ist besonders der chinesische Cassia Zimt in Verruf geraten. Cassia Zimt enthält einen viel höheren Anteil an Cumarin als der Sri Lankische Ceylon Zimt. Cumarin ist bekannt dafür, dass es die Nieren und Leber schädigen kann. Allerdings traten diese Schäden oft nur bei Menschen mit vorgeschädigten Organen und übermäßigen Cumarin-Verbrauch auf. Cumarin wurde früher in isolierter Form als Venen-Medikament verabreicht und hier liessen sich dann auch diese Nebenwirkungen feststellen. Selbst wenn ihr somit täglich das empfohlene 1 g Zimt zu euch nehmt, liegt ihr noch unterhalb der akzeptablen Cumarin-Verzehrgrenze. Wer aber lieber auf Nummer sicher gehen möchte, nutzt statt Cassia, einfach den Ceylon-Zimt.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Zimt ein richtiges Power-Gewürz ist, was eben nicht nur zur Weihnachtszeit auf den Tisch kommen sollte. Ein täglicher Verzehr ist hier durchaus empfohlen. Zimt lässt sich zum Beispiel hervorragend im Frühstück einbringen. Ein halber Teelöffel im Overnight-Oats oder Porridge schmeckt kaum heraus, aber dennoch entfaltet das Frühstück einen ganz besonderen weichen Geschmack.

Ausserdem, wusstet ihr, dass Zimt sogar unsere Gehirnaktivität anregt? Einfach morgens auf dem Weg zur Arbeit daran schnuppern und los geht geht’s.

Wer gerne noch mehr und ausführlicher über die gesunden Effekte von Zimt erfahren möchte, der schaut mal hier rein.

Cinnamon © Mehr Power auf Dauer
Cinnamon © Mehr Power auf Dauer

 

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