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Lunchbox: Bärlauchpesto-Nudelsalat

Endlich, es ist Bärlauchzeit. Da ich in der Stadt wohne, kann ich leider keinen frischen Bärlauch im Wald pflücken, aber glücklicherweise hat mich der Wochenmarkt an das Einläuten der Bärlauch-Saison erinnert. Bärlauch schmeckt nicht nur sehr ähnlich wie Knoblauch, sondern hat auch ganz ähnliche gesundheitliche Eigenschaften, nur noch viel intensiver. Eine wahres Superkraut, was den Mythen zu Folge sogar auch Vampire fern hält und aphrodisierende Wirkungen verspricht.

Bärlauch regt die Verdauung an und hat regelrecht reinigende Eigenschaften. Perfekt für eine Frühjahrskur zur Stimulierung des müden Darms und Stoffwechsels und, um den Körper insgesamt wieder in Schwung zu bringen. Gleichzeitig besitzt Bärlauch einen vielfach höheren Adenosingehalt als Knoblauch. Adenosin hat die Eigenschaft von Vitamin A, C, E und Selen zusammen. Und genau wie Knoblauch, hat Bärlauch eine günstige, leicht senkende Wirkung auf den Cholesterinspiegel. So werden Blutgefäße vor Verkalkung geschützt und insgesamt der Blutfluss verbessert.

Bärlauch hat einen ähnlich intensiven Geschmack wie Knoblauch, nur ohne den penetranten Nachgeruch oder -geschmack. Es lassen sich daher so einige leckere Gerichte zubereiten, ohne den anschließenden Knoblauchgeruch ertragen zu müssen bzw. die Leute um einen herum. Ganz besonders einfach gemacht, ist das Bärlauchpesto. Es eignet sich ideal dazu, einen leckeren Nudelsalat für die Mittagspause auf Arbeit vorzubereiten. Anders als bei Pesto üblich, habe ich jedoch statt des Parmesans, Fetakäse verwendet, was sich geschmacklich prima mit dem Bärlauch ergänzt.

Zutaten

  • 1 Bund Bärlauch
  • 1 handvoll Pinienkerne und Mandeln
  • 1/4 Paket Fetakäse
  • etwas Chili
  • etwas Olivenöl
  • etwas Salz, Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitrone

Zubereitung

  1. Wasche und schneide zuerst deinen Bärlauch in grobe Stücke und zerhäcksle ihn klein zusammen mit dem Feta, etwas Chili und etwas Öl.
  2. Sobald die Bärlauchmasse die für dich richtige Konsistenz erreicht hat, mische die bereits zerkleinerten Pinien- und Mandelkernenstücke unter und würze mit Salz, Pfeffer und Zitrone. Füge je nach dem, wie du die Konsistenz deines Pestos magst, noch mehr Öl hinzu.
  3. Im Kühlschrank aufbewahrt sollte das Pesto etwa bis zu 2 Wochen halten oder gar länger.

Mit dem Bärlauchpesto hast du nun eine leckere Grundlage für deine Mittagssnack. Du brauchst jetzt nur noch die Pasta kochen, mit dem Pesto verrühren, abschmecken und ggf. noch eine geschnittene Tomate hinzufügen und fertig ist dein Bärlauchpesto-Nudelsalat, den du sowohl kalt oder auch warm genießen kannst: voila!

Bärlauch-Pesto-Nudelsalat @ mehrpoweraufdauer.com


Quelle

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